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Fünf Tipps für Ausgeschlafene

Was tun, wenn man am Morgen nur schwer in Schwung kommt oder sich die Entspannung zur Nacht nicht recht einstellen mag? Vier Klassiker und eine Warnung

Weiß und gesund

„Milch macht müde Männer munter“: Dieser etwas schlüpfrige Werbespruch aus den 1950er Jahren ist als geflügeltes Wort in den Sprachschatz der Deutschen eingegangen. Aber stimmt das überhaupt? Wohl kaum. Denn der vermeintliche Muntermacher enthält die Aminosäure Tryptophan, die eher eine beruhigende Wirkung hat.

Hopfen und Malz

Ein abendliches Bier verleiht die sprichwörtliche Bettschwere. Auch ohne Angst vor Kalorien und Kater: Alkoholfreies Bier ist ein genauso guter Schlummertrunk, denn der in allen Bieren enthaltene Hopfen ist ein natürliches Beruhigungsmittel.

 

 

Der Klassiker

Für viele Menschen ist Kaffee Wachmacher am Morgen und Treibstoff für den Arbeitstag. Pro Kopf verbraucht jeder Mensch hierzulande im Schnitt gut sechseinhalb Kilo der aromatischen Bohnen. Damit käme ein Finne nur bis in den Hochsommer: Dort liegt der Pro-Kopf-Konsum bei mehr als zehn Kilo.

Keep on running

Den einen belebt sie am Morgen, die andere sucht wohlige Ermattung am Abend: Eine Joggingrunde wirkt auf jeden Sportler unterschiedlich. Wann schnüren Sie Ihre Laufschuhe?

 

 

Achtung!

Vorsicht mit Tabletten! Ein krasses Beispiel: Pervitin. Das Präparat kam in den 1930er Jahren als Wundermittel für gestresste Manager und Hausfrauen auf den Markt, im Zweiten Weltkrieg putschte es die Soldaten der Wehrmacht auf. Ganz vom Markt verschwand Pervitin erst in den 1980er Jahren. Es folgte ein Comeback als illegale Droge. Handelsname: „Crystal Meth“.